Behandlungsspektrum Für Kinder & Jugendliche
Behandlungsspektrum
Sich gut aufgehoben fühlen
Unsere Klinik ist auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen ausgerichtet, für deren Entstehung, deren Verlauf und deren Therapie biologische, psychische und psychosoziale Faktoren und deren wechselseitiges Zusammenspiel eine entscheidende Rolle spielen.
Wir behandeln Depressionen, Burnout, Angsterkrankungen wie Panikstörungen und Phobien, Zwangsstörungen ebenso wie Reaktionen infolge starker Belastungen wie bspw. PTBS und auch psychosomatische Störungen wie bspw. Schmerzsyndrome, Schlafstörungen und Essstörungen.
Freiwilligkeit der Behandlung
Freiwilligkeit als wichtige Voraussetzung
Eine erfolgreiche Behandlung setzt die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen voraus, aktiv an der Therapie mitzuwirken. Eine Behandlung gegen den eigenen Willen ist nicht zielführend. Daher ist eine eigene Motivation zur Teilnahme eine wichtige Voraussetzung für die Aufnahme.
Verantwortung der Eltern
Verantwortung außerhalb der Therapiezeiten
Während der Therapiezeiten werden die Kinder und Jugendlichen von unserem Behandlungsteam begleitet. Außerhalb der Therapiezeiten sowie an Wochenenden liegt die Aufsicht und Verantwortung bei den begleitenden Eltern bzw. Sorgeberechtigten.
An Werktagen können die Kinder bis 16:00 Uhr in unserer Kinderbetreuung betreut werden.
Nicht behandelte Störungsbilder
Nicht behandelte Erkrankungen
Eine Aufnahme bei Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa ist derzeit nicht möglich. Aus medizinischen Gründen können wir Patientinnen und Patienten mit einem BMI unter 17 nicht aufnehmen.

ADHS bei Kindern und Jugendlichen
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt zu den häufigsten psychischen Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter. Sie ist gekennzeichnet durch anhaltende Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeitssteuerung, eine erhöhte motorische Aktivität sowie impulsives Verhalten.

Angst- und Panikstörungen bei Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche stehen in einer zunehmend komplexen und leistungsorientierten Welt unter vielfältigen Belastungen. Schulische Anforderungen, soziale Erwartungen und persönliche Herausforderungen können bei manchen jungen Menschen zur Entwicklung von Angst- oder Panikstörungen beitragen.

Autismus bei Kindern und Jugendlichen
Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) sind neurologische Entwicklungsstörungen, die sich auf unterschiedliche Weise auf das Erleben, Verhalten und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken können. Häufig zeigen sich Besonderheiten in der sozialen Interaktion, der Kommunikation sowie repetitive Verhaltensmuster oder intensive Sonderinteressen.

Bindungsstörung bei Kindern und Jugendlichen
Eine stabile und verlässliche Bindung zu Bezugspersonen ist eine zentrale Voraussetzung für die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Bei Bindungsstörungen des Kindesalters ist diese Bindungsentwicklung beeinträchtigt. Betroffene Kinder und Jugendliche zeigen häufig Schwierigkeiten im Aufbau und in der Aufrechterhaltung enger Beziehungen sowie im Umgang mit Nähe, Distanz und Emotionen.

Depressive Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen
Depressive Erkrankungen zählen auch im Kindes- und Jugendalter zu den ernstzunehmenden psychischen Belastungen. Sie können das emotionale Erleben, das Verhalten sowie den schulischen und sozialen Alltag erheblich beeinträchtigen.

Emotionale Störungen des Kindes- und Jugendalters
Emotionale Störungen des Kindes- und Jugendalters umfassen verschiedene psychische Belastungen, die durch intensive, schwer regulierbare oder situationsunangemessene emotionale Reaktionen gekennzeichnet sind. Betroffene Kinder und Jugendliche haben häufig Schwierigkeiten, ihre Gefühle angemessen wahrzunehmen, auszudrücken oder zu verarbeiten.

Schulangst/ Schulabsentismus bei Kindern und Jugendlichen
Schulangst beschreibt eine ausgeprägte Angstreaktion im Zusammenhang mit dem Schulbesuch. Sie kann sich bei Kindern und Jugendlichen in unterschiedlicher Intensität zeigen – von anhaltender Nervosität bis hin zu starker Angst vor dem Schulalltag.

Trauma und akute Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen
Belastende oder überwältigende Ereignisse können bei Kindern und Jugendlichen zu psychischen Beschwerden führen. Dazu zählen unter anderem Trauma-Folgestörungen, akute Belastungsstörungen sowie Anpassungsstörungen. Mögliche Auslöser sind beispielsweise Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen, Vernachlässigung, schwere Unfälle, plötzliche Verluste oder Naturereignisse.

Zwangsstörung bei Kindern und Jugendlichen
Zwangsstörungen zählen zu den ernstzunehmenden psychischen Erkrankungen und können bereits im Kindes- und Jugendalter auftreten. Sie äußern sich durch wiederkehrende Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen, die von den Betroffenen als belastend erlebt werden und häufig mit starker innerer Anspannung verbunden sind.
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Telefon-Hotline: +49 7674 9209 180 (Mo-So 08:00 - 20:00 Uhr)
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