Burn Out

Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten, gleiten leise doch in uns hinein, aber wir verwandeln alle Zeiten; denn wir sehnen uns zu sein – Rainer Maria Rilke

Inhalt

Über BURNOUT

Definition

Burnout ist eine Form der Depression. Die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen „Ausbrennen“ trifft es schon ganz gut. Man fühlt sich geistig und körperlich erschöpft, von den alltäglichen Aufgaben ständig überfordert und überlastet – eben innerlich „ausgebrannt“. Burnout ist tief in der individuellen Lebensweise verwurzelt. Ununterbrochen erreichbar und unabkömmlich zu sein, gehört für viele von uns einfach dazu. Dazu kommen die persönlichen Vorstellungen von der eigenen Leistungsfähigkeit, die erhofften Ergebnisse sowie die (vermeintlichen) Erwartungen der Umwelt an einen. Dabei können „Burnout-Beschwerden“ völlig unabhängig von den ausgeübten Tätigkeiten, beruflich oder privat, auftreten.

Was BurnOut auslösen kann

Ursachen & Auslöser

Den einen Weg in den Burnout gibt es natürlich nicht, sondern es spielen meist unterschiedliche, in der Regel ganz individuelle Faktoren zusammen. Die Kombination aus enormem persönlichem Engagement, (scheinbar) ausbleibendem Erfolg und dem Gefühl geringer Wertschätzung kann ebenso ausschlaggebend für einen Burnout sein wie unerfüllbare Vorgaben in Verbindung mit Versagensangst und fehlender Unterstützung. Es gibt noch viele weitere Risiko-Faktoren und Situationen wie Unterforderung, mangelnder Einfluss, Konflikte mit Kollegen oder Angehörigen usw. Die Folgen sind häufig Stress, Unsicherheit, Kränkung, Enttäuschung, Frustration, Angst. Diese Gefühle führen selbstverständlich nicht zwangsläufig zum Burnout. Meist trifft es Menschen, die keine Bewältigungsstrategien für diese emotionalen Ausnahmesituationen haben und denen zudem die Hilfe durch Partner, Freunde sowie Familie fehlt.  

Tückische Krankheit

Anzeichen, Symptome und Folgen

Die Krankheit macht sich über körperliche oder seelischen Verhaltensweisen deutlich bemerkbar dazu zählen: anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit, Rückzug, ständige Unzufriedenheit, Lust- und Freudlosigkeit, Zukunftsängste, niedriger Selbstwert oder Gleichgültigkeit. Die Betroffenen sind gefährdet, ihre Selbstwirksamkeit zu verlieren. Dazu können sich auch psychosomatische Beschwerden gesellen, also körperliche Beschwerden, für die keine organischen Ursachen festzustellen sind. Zu nennen wären hierbei Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, Tinnitus und Bluthochdruck.

Wie wir Ihnen Helfen

Behandlung

Wir sind davon überzeugt, dass ein ganzheitlicher, individueller Lösungsansatz die größten Erfolgsaussichten hat: Im geschützten Umfeld unserer Klinik verstehen wir die Erkrankung als eine Reaktion des Menschen auf seine Umwelt, auf Gewohnheiten und Umstände. Die Heilung liegt dann in der Stärkung des Selbst, im Hören auf die eigenen Bedürfnisse und im Befolgen der eigenen Impulse. Deshalb legen wir neben der intensiven psychotherapeutischen Behandlung so viel Wert auf übende Verfahren z.B. durch Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung, Meditation und Yoga. Das Bewusstsein für sich muss erst erzeugt werden. Die Beobachtung und Achtsamkeit dafür gilt es zu trainieren. Entspannung lässt sich lehren und lernen. Ein Ziel nach der überwundenen Krise ist es, dass die Betroffenen nicht wieder in alte Muster verfallen und sich selbst sowie ihre Bedürfnisse stärker in den Vordergrund stellen.

Unsere BehandlungsMethoden

Wie wir Sie behandeln & Ihnen helfen können

Die Diagnostik in der Verus-Klinik beinhaltet deshalb die ausführliche Erstanamnese, ausgewählte testpsychologische Untersuchungen und auch neuere neuropsychologische Testverfahren.

Unverbindlicher Sofortkontakt

Sie oder eine Ihnen nahestehende Person benötigt Hilfe?

Selbstverständlich steht Ihnen für Ihre individuellen medizinischen und therapeutischen Fragen unser  Ärzteteam zur Verfügung.

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